Unser Blog

Vielleicht kennt ihr dieses wohlige Gefühl von früher, wenn man durchgefroren zur Oma kommt und im Ofen Bratäpfel auf einen warten – warm, duftend – einfach lecker. Es erinnert fast schon ein wenig an die Vorweihnachtszeit. 

Natürlich hat der Herbst erst begonnen und bis Weihnachten sind es noch ein paar Tage, aber die Tage werden kürzer und … 

Mit unserer Undine Bratapfel -Serie möchten wir euch ein wenig aus dem Alltag holen und mit würzigen Nuancen von Zimtrinde und Nelkenblüte verwöhnen.

Wusstet ihr, dass nicht nur unser wohlbekannter Bio Apfelsaft, der zum Feuchtigkeitserhalt der Haut beiträgt, sondern auch die zusätzlichen Inhaltsstoffe, wie Bio- Zimtrindenöl & Bio- Nelkenblütenöl, ganz besondere positive Eigenschaften haben?! 

Nelkenöl z.B. hat in der chinesischen Medizin und auch in derindischen HeilkunstAyurveda eine heilende Wirkung. Aber auch in derAromatherapieist es schon längst bekannt und soll helfen, Depressionen, psychische Erschöpfungszustände, chronische Müdigkeit und Konzentrationsstörungen zu bekämpfen. 

Die Nelke weist eine positive Wirkung auf die Haut auf und kann auch einige dermatologische Beschwerden bekämpfen. Zum Beispiel wirkt es sich positiv bei Akne oder Schwellungen der Haut aus. Dem Nelkenöl wird außerdem nachgesagt, dass es die Durchblutung der Haut anregt, und somit einen Anti-Aging-Effekt hat und auch gegen kleinere Fältchen hilfreich sein soll.  

Den Trick, sich eine Nelke gegen Zahnschmerzen in die Wange zu legen, kennt sicher jeder.

Der würzige Duft des Zimtöls hat einen beruhigenden Effekt auf unser Gemüt.

Zudem wurde dem Zimtöl lange eine stark aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Es soll unser Lustempfinden und das Bedürfnis nach Zweisamkeit steigern. Ob dies direkt durch den Zimtduft oder die damit verbundene Assoziation mit Weihnachten hervorgerufen wird, konnte bis heute leider noch nicht wissenschaftlich belegt werden.

Dass Zimt eine positive Wirkung auf unser Hautbild hat, lässt sich vor allem auf die enthaltenen Antioxidantien zurückführen, welche die Haut vor schneller Alterung schützt. Und zum anderen wirkt Zimtöl stark durchblutungsfördernd, Durch die verstärkte Durchblutung der Haut, steigt die Fähigkeit der Haut zur Selbstregeneration und der Neubildung von Zellen. Die Haut ”verjüngt” sich dadurch sozusagen selbst. 

 

Probiert es doch einfach mal aus.

Eure Undine 

Bisher tragen unsere Produkte nicht den, nun schon fast üblichen, VEGAN-Sticker.

Und wir möchten heute gern erklären warum das so ist 😊

Eines gleich vorweg! Alle Undine-, Wild River– und Nebelmoor-Produkte sind zu 100% vegan.

Aber diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht. Der einfachste Punkt gegen VEGAN ist, dass die üblichen synthetischen Kosmetika selbstverständlich voll-vegan sind. Denn in diese verirrt sich weder Tier noch Pflanze. Sind diese deshalb gut? Sicher nicht.

Und immer wieder müssen wir erleben, dass leider viele Konsument:innen gar nicht wirklich wissen, was vegan und was vegetarisch und was ohnehin ein EU-Kosmetik Standard ist.

Oft hören wir Antworten wie: „Ach Bienenwachs, ja das ist doch ok“

Daher nun ganz kurz ein Abriss:

Vegan

Vegan ist anders als viele diätische Ernährungsformen eine Lebenshaltung. Es soll nichts vom Tier – lebend oder getötet- verwendet werden. Es fallen hier natürlich Fleisch und Gelatine weg, aber eben auch Schafwolle, Wollfett, Bienenwachs, Propolis und Kuhmilch. Als tierisch gilt dabei alles was biologisch ins Tierreich gehört. Beispielsweise auch der Farbstoff Carminrot (aus Läusen). Lederschuhe oder Woll-Handschuhe entfallen hier genauso wie Daunenjacken.

Des Weiteren verbietet sich bei veganer Lebensweise jede Art von Tierversuchen.

 

Vegetarisch

Für viele Vegetarier:innen ist dies eine reine Ernährungsform. Aber es gibt natürlich alle Facetten im Übergang zum Veganismus. Vegetarier:innen möchten nichts auf dem Teller oder im Cremetiegel haben, was für sie gestorben ist. Daher ist in der Regel hierbei Kuhmilch, Hühnerei, Schafwolle und Honig ok. Gelatine entfällt auch hier, da dies ja aus Knochen gewonnen wird.

Auch bei Vegetarischer Lebensweise entfallen streng genommen Tierversuche, da zumindest der Tod billigend in Kauf genommen wird.

Das klingt doch alles gut. Warum also nicht sofort das VEGAN auf die Fahne gesprüht?
2 Beispiele aus unserem Denk-Alltag möchten wir geben. 

Unsere Apfel- Seife ist vegan, aber basiert auf Kokosöl und Olivenöl. Wir würden natürlich gern mit einheimischem Öl arbeiten. Aber diese ergeben keine festen Seifen. In unseren Breiten wurde traditionell Seife aus tierischen Fetten hergestellt. Und dass hätten wir fast auch getan. Denn das ungeliebte Fett von Straußenfarm und Schlachtereien wird sehr oft einfach weggeschmissen.

Niemand in unserer modernen Welt mag das haben. Das ist traurig. Dennoch haben wir uns dagegen entschieden.

Das 2. Beispiel ist das Carminrot. Der Farbstoff wird aus trächtigen weiblichen Schildläusen gewonnen. Zur Gewinnung der Farbe werden die Läuse mit Essig gewaschen und getrocknet, dann werden sie in Wasser unter Zusatz von etwas Schwefelsäure ausgekocht. Klingt nicht so lecker, aber ist natürlich. Leider liefert die Natur nur wenig stabile rote Farben. Konventionelle Hersteller  setzen daher rote Azofarbstoffe ein. Viele dieser Farbstoffe stehen im Verdacht krebserregend zu sein.

Die meisten auf VEGAN-Webseiten angegebenen Rohstoffe sind andererseits ohnehin in der tierischen Herkunftsform viel zu teuer, wie z.B. Harnstoff oder Glycerin. Oder sind seit Jahren verboten wie Ambra.

 

Seit den 1990er Jahren und den BSE- und SCRAPIE-Skandalen werden in der Kosmetik kaum noch tierische (vom toten Tier) Rohstoffe eigensetzt. Von Luxusmarken, welche Placenta oder Kaviar für das Wundermittel halten, mal abgesehen.

Und nun noch zum Thema Tierversuche:

Seit 2013 besteht in der EU ein umfassendes Tierversuchsverbot für Kosmetika: Tierversuche dürfen für kosmetische Produkte oder Inhaltsstoffe nicht durchgeführt werden und Kosmetika, die in Drittländern im Tierversuch getestet wurden, nicht in der EU verkauft werden. Kosmetika werden in Deutschland sehr gut kontrolliert – wir haben das Landesuntersuchungsamt mindestens einmal im Jahr zu Gast. Und das ist auch gut so.

 

Also UNDINE ist Vegan und zudem Pflanzenbasiert

Übrigens werden alle unsere Produkte nach den COSMOS-Kriterien entwickelt und hergestellt.

 

Eure tierfreundliche Undine

Wer kennt das nicht…

Du kommst durchgefroren nach Hause und freust dich einfach auf deine Badewanne, Kerzenschein und heißen Tee. Und dann kein Schaumbad mehr da 😊 

Oder du willst dich fix zu Hause für die Party umziehen  – schaust in den Spiegel und deine Haare schreien – wasch mich!
Aber … das Shampoo ist alle. 

Oder das Shampoo ist da, aber die Spülung fehlt… 

Für fast alle diese Situationen möchten wir euch hier ein paar Tipps geben. Denn so wie man aus den untiefen der Küchenregale oft noch ein tolles Menü zaubern kann so kann man auch im Badezimmer kreativ werden.

Badezusätze

Eine tolle Basis für ein Wellnessbad ist einfaches Kochsalz. Wichtig ist ungefähr eine Konzentration zwischen 0,5% und 1,0% (physiologische Kochsalzlösung ist 0,9%) damit die Haut nicht austrocknet. Dafür 300 bis 800g Salz ins Badewasser geben. Und dazu könnt ihr ein paar Kräuter in ein Teesieb geben und mit in die Wanne geben. Rosmarin, Thymian, Lavendel, Rosenblätter, Zimt, Nelke, Ingwer, Tannenzweige, Orangenschale – schaut einfach was Küche und Garten so hergeben.

...mit Feuchtigkeitsspender

50 – 200ml Milch, besonders toll ist Hafermilch, im Badewasser machen die Haut wunderbar weich. Solltet Ihr Sorbitol oder Erythrit (Süßungsmittel) im Haus haben, wunderbar – das sind auch tolle Feuchtigkeitsspender. Auch hier kann eine ordentliche Portion von 500g zugegeben werden.

Falls ihr eher auf Schaum steht – auch kein Problem

Duschgele oder Shampoos sind dafür gemacht, dass Sie Unmengen an Fett und Schmutz lösen können. Daher haben diese das Potential Öle gut in Lösung zu bringen (zu emulgieren). Was dem Duschgel zum Schaumbad fehlt, ist Pflege und Schutz vor Austrocknung.

...mit Schaum

Nehmt ca. 40ml Duschgel oder Shampoo (3 EL). Achtet darauf, dass Ihr den Duft mögt oder dass es einen dezenten, neutralen Duft hat. Gebt 1-2 Teelöffel eines Öles dazu. Olivenöl oder Arganöl eignen gut, aber auch Sonnenblumen- oder Rapsöl sind möglich. Nun könnt Ihr ein paar Tropfen eines Parfümöls oder auch eines Duftöles (Fichtennadel, Rose) oder zum Beispiel auch etwas Bittermandel oder Vanille aus dem Backregal zugeben. Das Ganze kräftig schütteln und in das einlaufende Wasser geben. Für den Fall, dass Ihr einer Erkältung vorbeugen möchtet, gebt gern ein wenig Pulmotin/Eucabal-Salbe als Öl dazu. Natürlich könnt ihr auch hier Salz und Kräuter zugeben.

Duschgel und Shampoo unterscheiden sich nicht so stark wie man denkt.

Dem Duschgel fehlt es an Pflege für das Haar, an „Weichmachern“ und an Zusatzstoffen, welche das Aufladen des Haares verhindern (fliegende Haare). Ihr könnt es mühelos aufpeppen.  

Shampoo

Nehmt ca. 20ml Duschgel (1,5 EL) gebt ein wenig Öl (Argan, Mandel, Sesam, Traube o.ä.) hinzu. Achtung lieber zu wenig Öl als zu viel: 3 – 5 Tropfen genügen. Auch hier können ½ TL Sorbitol oder Erythrit als Feuchtigkeitsspender eingesetzt werden. Auch ein wenig Eigelb macht sich gut in eurem Shampoo – es enthält Lecithin und gibt dem Haar mehr Griff und Fülle.

...mit Ei

Oder mögt ihr es mal komplett mit Ei versuchen? Auch das geht. Einfach je nach Haarlänge ein oder 2 Eier oder 2 Eiklar und ein Eigelb gut verrühren. Schaut dass Ihr die Hagelschnüre aussiebt 😊. Solltet Ihr strapaziertes Haar haben, gebt besser etwas Honig oder ein paar Tropfen Öl hinzu. Wichtig: nur gut warmes, nicht heißes Wasser verwenden. Fertig.

Spülung

Ein guter Trick ist, die Haarspitzen vor dem Waschen mit Öl einzureiben. So werden die Haarspitzen beim Waschen nicht spröde.
Oder, für besonders Strapazierte (kaputte) Haare 3-5 Tropfen Weichspüler in das Shampoo geben. 

Aber auch nach dem Waschen hilft Öl.

Spülung

Ein guter Trick ist, die Haarspitzen vor dem Waschen mit Öl einzureiben. So werden die Haarspitzen beim Waschen nicht spröde. Oder, für besonders Strapazierte (kaputte) Haare 3-5 Tropfen Weichspüler in das Shampoo geben. Aber auch nach dem Waschen hilft Öl. Nur wenige Tropfen in den Handflächen verteilen und in den Längen bzw. Spitzen verteilen. Hier kann, falls vorhanden, auch Pflanzenbutter (Sheabutter) oder Kokosöl genutzt werden. Durch das reiben in den Händen werden diese flüssig. Eine leichte Feuchtigkeitscreme kann auch genutzt werden. Immer darauf achten die Haaransätze auszusparen.

Pflegelotion – hier kann man einiges aus der Küche nutzen.

Ihr könnt natürlich in der Not einfach Olivenöl oder Sesamöl pur verwenden. Aber ihr könnt es auch ein wenig luxuriöser gestalten und Öle mischen.

Pflegelotion

Als Basis eignen sich 1EL (15 mL) Traubenkernöl, Weizenkeimöl oder Kokosöl. Kokosöl ist zwar fest – schmilzt aber schon bei 25°C. Also durch die Wärme eurer Hände oder an einem warmen Ort im Raum. Einige Tropfen Leinöl der Nachtkerzenöl nähren die Haut und machen Sie glatt und geschmeidig. Kürbiskernöl könnt ihr zufügen, wenn ihr eure Haut eine Nuance dunkler mögt. Olivenöl, Arganöl, Walnussöl, Sesamöl oder Sonnenblumenöl sind reichhaltig und nährend für trockene oder strapazierte Haut. Und auch hier dürft ihr gern 3-5 Tropfen vom Lieblingsparfüm oder etwas Vanille- oder Bittermandelöl zugeben.

Deodorant 

Um einfach für 1-2h sicher zu sein, reicht oft eine normale Creme nach dem Duschen aufzutragen. Die Konservierungsmittel in der Creme verhindern kurzzeitig die bakterielle Zersetzung des Schweißes und somit den üblen Geruch. Solltet ihr eine Salbeitinktur oder ähnliches im Haus haben, könnt ihr einige Tropfen davon in eure Creme geben und den Effekt so deutlich verlängern. 

Deodorant

Eine schnelle Deocreme könnt ihr aus Kokosöl und Backpulver herstellen. Auf 1 EL Kokosöl gebt 1 Messerspitze Backpulver (ca. 0,5g). Gut verrühren und fertig zum Auftragen.

Peeling

Um ein Peeling herzustellen, kann man ebenfalls alle Dinge aus der Küche nutzen. Einfach 2 EL Zucker oder Salz in 1 EL Öl eurer Wahl geben. Kokosöl hätte hier z.B. den Vorteil, dass das angerührte Peeling nicht zu flüssig wird und sich dementsprechend gut auftragen lässt.

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht..
Eure Undine

P.S. Natürlich könnt ihr auch direkt bei uns für Nachschub unserer tollen Produkte im Badezimmer sorgen.. Rund um die Uhr online in unserem Shop, bei unseren Wiederverkäufern oder
ihr schaut direkt bei uns in Leipzig in der Arthur- Hoffmann- Str. 45 vorbei!  

Mit großer Vorfreude haben wir unserem sieben jährigen Jubiläum entgegen gefiebert.
Wir haben das Undinchen sonntagsfein gemacht, viel dekoriert und natürlich für Nachschub bei unseren Produkten gesorgt.

Einen lieben Dank möchten wir allen Neugierigen, Geladenen und familiären Gästen fürs Reinschauen und verweilen, sagen. Es war ein sehr schöner, ereignisreicher und kurzweiliger Tag, der einige Überraschungen mit sich brachte und einen gelungenen Ausklang in gemütlicher und familiärer Atmosphäre fand.

Unsere drei Produktlinien “NEBELMOOR”, “WILD RIVER” und unsere “UNDINE Apfelserie” sind nun auch täglich vor Ort hier in der Arthur-Hoffmann-Str. 45 in Leipzig zu folgenden Zeiten erhältlich (oder nach telefonischer Absprache):

Montag 9:00 – 15:30 Uhr
Dienstag 9:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch 9:00 – 15:30 Uhr
Donnerstag 9:00 – 13:30 Uhr
Freitag 9:00 – 15:30 Uhr

NEBELMOOR – unser jüngstes Produkt

Pünktlich zum diesjährigen Wave Gothic Treffen an den Start gebracht, drückt diese Serie vor allem die dunkel-melancholische Seite aus, in einem Duft, der alle diese Facetten repräsentiert.

Weiche, reife Vanille in Verbindung mit holzigem dunklen Patchouli und dem leicht animalisch riechenden Adlerholz (Oud). Ein moderner und komplexer Duft der auch außerhalb der WGT-Serie begeistert.

Der dunkel-holzige Duft unseres Nebelmoor-Duschgels öffnet das Tor zur mystischen Anderswelt und begleitet dich in einen traumhaften Tag oder eine düsterschöne Nacht.
Milde und natürliche Tenside reinigen deine Haut ganz sanft. Die wertvollen und regionalen
Inhaltsstoffe wie Bio-Patchouli- und Adlerholzöl, sowie hallisches Siedesalz verwöhnen Haut und Haar.

Umhülle Dich mit unserem NEBELMOOR – EDP mit einem Hauch von dunkler Mystik.
Eine edle Komposition aus reifer Vanille im Einklang mit
dunkel-holzigem Patchouli und leicht animalischem Adlerholz.

Erfrische Deine Haut mit unserem NEBELMOOR Body Splash mit der Extraportion Feuchtigkeit und deine Seele mit einem Hauch von dunkler Mystik.

WILD RIVER – Ein Klassiker neu belebt

Mit dem erfrischend-herben und maskulinen „Wild River Duft“ des Duschgels, reinigen milde Tenside auf rein pflanzlicher Basis Ihre Haut sanft und natürlich. Die wertvollen und regionalen Inhaltsstoffe, wie hallisches Siedesalz und kaltgepresstes Leipziger Leinöl aus biologischem Anbau, wirken der Austrocknung der Haut und des Haares entgegen.

Das WILD RIVER Deo Spray  mit traditioneller Freitaler Salbeiblütentinktur unterstützt die Deowirkung auf natürliche Weise. 24 Stunden Frischegefühl – ganz ohne Aluminiumsalze. Unser Deodorant Spray bringt Sie sicher durch den Tag.

Wertvolles Sandelholzöl aus kontrolliert-biologischem Anbau und der unverwechselbare
WILD RIVER Duft, verleihen dem WILD RIVER EDT eine betont frische, herb-aromatische Duftnote,
die auf einem edlen holzigen Fond aufbaut. Leicht blumige Elemente bereichern den komplexen Duftkörper.

Pflegend und erfrischend mit entzündungshemmenden Salbeiextrakten aus Freital unterstützt unser WILD RIVER Rasierwasser Ihre Haut nach der Rasur.
Für empfindlichere Haut empfehlen wir unser WILD RIVER After Shave Balsam  mit pflegendem Bio-Leinöl aus Leipzig.

UNDINE – der unverwechselbare Apfelduft

Unsere Undine Apfel-Serie besticht durch einen einmaligen Apfelduft: frisch fruchtig mit einem Hauch von Apfelblüte. Durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Parfümeuren ist es uns gelungen aus rein natürlichen ätherischen Ölen diese wundervolle Duftkomposition zu kreieren.

Mit dem UNDINE Apfel Duschgel starten Sie frisch-fruchtig in den Tag. Die Dusche zaubert Kindheitsbilder unter Apfelbäumen in den Kopf und pflegend duftenden Schaum auf die Haut. Milde Tenside auf pflanzlicher Basis reinigen Ihre Haut sanft und natürlich. Die wertvollen Inhaltsstoffe naturtrüben Apfelsaftes tragen zum Feuchtigkeitserhalt Ihrer Haut bei.

Das UNDINE Shampoo verwandelt sich auf Ihrem Haar in wundervoll cremigen Schaum und hinterlässt einen frisch-fruchtigen Apfelduft sowie einen gesunden Glanz. Milde Tenside auf pflanzlicher Basis reinigen Ihr Haar sanft und schonen die Kopfhaut.

Verwöhnen Sie Ihre Haut mit einer zarten Komposition aus heimischem Leinöl, Sonnenblumenöl und naturtrübem Apfelsaft mit unserer UNDINE Apfel Lotion.

Der frisch-fruchtige Apfelduft begleitet Sie mit unserem UNDINE Apfel Deodorant unaufdringlich und sicher durch den ganzen Tag. Natürliche Wirkstoffe binden unangenehme Gerüche und Schweiß. Die wertvollen Inhaltsstoffe naturtrübem Apfelsaftes tragen zum Feuchtigkeitserhalt der empfindlichen Achselhaut bei. Ohne porenverengende Aluminiumsalze.

Der wollig weiche Schaum unserer UNDINE Apfel Schaumdusche umhüllt Sie mit dem einzigartigen Duft grüner Äpfel. Unser heimischer Apfelsaft sorgt für die Extraportion Feuchtigkeit & die pflegenden Haferproteine machen Ihre Haut weich und geschmeidig. Milde Tenside auf pflanzlicher Basis reinigen Ihre Haut sanft und natürlich.

Unsere rein natürliche UNDINE Apfelseife verwöhnt Sie mit zart-weichem Schaum und umhüllt Sie mit dem vertrauten Duft grüner Äpfel. Der Zusatz von Bio-Leinsamenöl wirkt rückfettend.

In unserer Eröffnungswoche gibt es 10% Rabatt auf unser gesamtes Sortiment. Schaut gern bei uns vorbei!
Wir freuen uns auf Euch!

Eure Undine

Am 2. September ist es endlich soweit!

Nach dem unsere 5-Jahres-Feier leider coronabedingt ausgefallen ist, freuen wir uns wie Bolle auf die 7-Jahres-Feier.

2015 ist unsere Undine als One-Woman-Show gestartet und nun sind wir zu dritt.

Wir öffnen unsere Tür in der Arthur – Hoffmann – Str. 45 für euch ein Stück weiter.

Bitte kommt und feiert mit uns!

Gern möchten wir mit euch zusammen auf diesen Tag anstoßen, gemeinsam mit euch stolz sein, zurückblicken auf Erreichtes und freuen über Geplantes.

Freitag, 2. September 2022
11:00 Uhr – 17:30 Uhr

Seit Wochen laufen unsere Vorbereitungen auf Hochtouren. Wir Rühren und Kleben und Falten. Denn wir möchten nicht nur unseren Jahrestag feiern, sondern werden künftig von Montag bis Freitag für euch persönlich da sein.

Während unserer Öffnungszeiten könnt ihr vor Ort alle Produkte unserer drei Serien erwerben und euch natürlich von uns beraten lassen.

Montag 9:00 – 15:30 Uhr
Dienstag 9:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch 9:00 – 15:30 Uhr
Donnerstag 9:00 – 13:30 Uhr
Freitag 9:00 – 15:30 Uhr

Und weil wir es nicht erwarten können, unsere ersten Kund*innen begrüßen zu dürfen, gibt es in unserer Eröffnungswoche 10% Rabatt auf unser gesamtes Sortiment.

Eure vorfreudige Undine

Wir möchten heute unsere Türen ein wenig öffnen und uns für Euch in einem Bereich transparent machen, der eigentlich hübsch unter Verschluss gehalten wird. Warenwirtschaft & Betriebswirtschaft.

Angefeuert durch die Corona-Pandemie und durch den Ukraine-Krieg hören wir vermehrt etwas zu Rohstoffverknappung und -verteuerung. Natürlich trifft dies auch uns. Aber lange nicht so schlimm wie manch großen Hersteller. Das können wir aufgrund unserer Beratungstätigkeit im Kosmetiksektor zweifelsfrei behaupten. Und das liegt einfach daran, dass wir regional kaufen. Natürlich haben auch wir mit Preissteigerungen zu kämpfen aber die sind aktuell zwischen 5% und 20%. Bei uns bekannten größeren Firmen oder Rohstoffhändlern sind es aktuell auch gern mal 100%. Kosmetikprodukte von Eigenmarke  bis blau weißer Dose sind – entschuldigt die harten Worte – Billigprodukte. Das teuerste an den Produkten der großen Marken sind meist die Packmittel, gefolgt von den Herstellkosten. Das was am wenigsten Endpreis ausmacht ist der Inhalt. Verrückt oder? Die Rohstoffe und Packmittel für die Produkte kommen meist aus Asien. Und da wird es aktuell gerade richtig teuer. Bei richtig „günstigen“ Produkten (Naturkosmetik inklusive) fallen auch die Herstellkosten eher in Asien oder Osteuropa an. Und auch da haben wir aktuell eine starke Verteuerung.

Bei uns als Naturkosmetik-Manufaktur mit dem Anspruch regionaler Inhaltsstoffe ist das ganz anders. Das teuerste in unseren Produkten sind unsere Herstellkosten. Die verteuern sich gerade nur minimal, aufgrund höherer Energiepreise und leicht gestiegener Lohnkosten. Unsere Inhaltsstoffe kaufen wir komplett in Europa, 98% davon in Deutschland und über 50% sogar komplett regional. Die Teuerung trifft uns daher weniger hart.

``Ihr seid aber teuer.``

Unser Problem ist eher, dass wir ohnehin hohe Kosten haben, knallhart kalkulieren müssen und dabei wenig Gewinn erzielen können. Margen von 100% oder mehr – wie bei namhaften großen Marken – sind da nicht drin.

Weil wir doch häufig den Vorwurf hören „Ihr seid aber teuer“, möchten wir Euch noch mehr über die Rohstoffbeschaffung in kleinen Manufakturen erzählen. Nach 20 Jahren in sehr namhaften und teils sehr großen Firmen war die Rohstoff- und Packmittelbeschaffung für uns anfangs unglaublich frustrierend. Zum einen haben viele Rohstoffhändler sogenannte Mindestbestellmengen. Die liegen gern schon mal bei 10´000 Stück oder bei 250kg. Das geht natürlich für uns als Undine nicht. Kleiner Händler kaufen oft in China oder Indien – das geht für uns als regional denkendes Unternehmen auch nicht. Und dann die Preise!

Um euch hier mal eine kleine Vorstellung zu liefern:

für konventionelles Glycerin zahlen Großfirmen ca. 1,50€/kg.
Für die Bio-Qualität 5 – 7 €/kg.
Nach vielem Suchen fanden wir als kleine Manufaktur das Bio-Glycerin für 23€/kg.

Auch bei Ölen und waschaktiven Substanzen (alles was schäumt 😊) ist es ungefähr die gleiche Dimension. Wobei bei unseren Ölen hinzu kommt, dass diese oft von kleinen feinen Ölmühlen in Deutschland bzw. in Leipzig kommen. Da ist der Preissprung auch oft das 10fache.

Bei Packmitteln kommt zu den ungefähr 7mal so teuren Einkauf- gegenüber großen Firmen- auch noch ein weiteres Problem hinzu. Die meisten Firmen bieten eine eigene Flaschenform oder auch nur eine eigene Farbe erst ab 10´000 Stück oder auch oft erst ab 50´000 Stück an. Wir sind, was dieses Thema betrifft, also schon sehr eingeschränkt und müssen nehmen, was da ist.

“Da heißt es kreativ sein – schlau kombinieren, um unseren Kunden trotzdem ein schönes und hochwertiges Produkt bieten zu können.”

Und über allem liegt unser Anspruch so regional wie möglich und so nachhaltig wir möglich zu sein. Für uns soll kein Flugzeug über den Atlantik fliegen müssen.

“Wir möchten regionale Partner unterstützen und gemeinsam mit Ihnen nachhaltig wachsen.”

Uns ist bewusst, dass es im Drogeriemarkt Shampoos für 1,69€ für 400ml gibt und unseres fast 10€ kostet. Und natürlich sind auch wir Eltern und Partner und Kinder und gehen einkaufen – wir wissen wie es gerade finanziell aussieht.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass unsere Verkaufszahlen gerade um knapp 80% gesunken sind.

Aber wir sehen auch, dass viele Kunden weiter unsere regionalen Naturkosmetik-Produkte bestellen und kaufen.
Und wir freuen uns darüber unglaublich. Denn mit jeder Bestellung sehen und fühlen wir, dass Ihr alles was wir tun und wofür wir stehen wertschätzt.

 

Dankeschön an Alle treuen Kunden

Eure Undine

Und wieder ein etwas unzufriedener Herr am Telefon ☹ Er mag nicht online bestellen. Warum es uns nicht auch in Brandenburg oder Sachsen- Anhalt gibt. Wir blicken uns unglücklich an und schlagen einen Kompromiss vor.
Wir verstehen Ihn ja, aber … Eine kleine Manufaktur kann halt nicht alle Drogeriemärkte der Republik beliefern.
Eigentlich sind wir schon mega-stolz, dass wir inzwischen in 13 Geschäften zu finden sind. Und auch über unseren kleinen Online-Shop sind wir glücklich.

Wir sind allen Wiederverkäufern unserer 3 Serien extrem dankbar. Denn es ist natürlich ein Wagnis eine unbekannte Marke in Ihre Regale zu stellen. Sie wissen nicht wie es laufen wird. Oft kommen Sie ganz gezielt auf uns zu. Sie vermarkten unser Produkt meist aus den gleichen ideellen Gründen aus denen heraus wir unsere Rohstoffe regional kaufen. Das verbindet und das schafft Vertrauen. Man schickt nicht einfach eine Kiste mit 20 Artikeln an irgendeine Drogerie. Nein wir kennen die meisten persönlich.
Wir wissen: ach da ist der Herr XY bei dem läuft Wild River extrem gut. Und da bestellt wieder Frau Z, die hat eine Kundin die auf unsere Apfel-Lotion gegen alle ihre Hautleiden (😊) schwört. Und da geht wieder eine Ladung Bratapfel Deo an den einzigen Laden, der dies auch mitten im Sommer kauft.

Danke an Euch alle!

Aber wisst ihr was das Tollste ist, was so richtig an unsere Herzen geht?

Dass ist, wenn unsere Kunden einfach an unsere Scheiben klopfen und direkt in unserer Manufaktur kaufen. Der Mann der immer für seine Frau gleich 3 Apfelshampoos kauft. Und der coole Mensch der immer so arg diverse und schöne Klamotten trägt (wir sind jedes Mal total neidisch) und unsere Apfelseife so mag. Oder die richtig „frechen“ die einfach reinkommen und fragen „was macht ihr eigentlich hier?“
Wir lieben das!

Und darum – Haltet euch fest! Wir steigen jetzt auch ein…

..wir werden unsere eigenen Wiederverkäufer.

Nach wochenlangen Recherchen und Videos-Schauen zu Kassensystemen und Kartenterminals haben wir uns für die Berliner mit Ihrem „Orderbird“ entschieden. Wir haben dekoriert und umgeräumt und ab September geht es los.

Ihr könnt bei uns direkt vor Ort einkaufen und könnt nebenbei in unsere Töpfe schauen. Vielleicht lassen wir uns sogar zu einem Autogramm überreden…
Auf jeden Fall machen wir unsere Tür Anfang September für Euch weit auf. Details folgen 😊

Eure Undine

Seit Jahren wurden wir immer wieder nach „Wild River“ gefragt. Und auch wir selbst erinnern uns noch gut an diesen tollen Herren-Duft mit der grünen Flasche und dem Holzknauf. Damals nur im EQUIS‘IT zu kaufen und das Beste was man Papa schenken konnte.

In der bewegten Corona-Zeit kam es uns dann nur Recht, dass die Marke für den alten Klassiker „Wild River“ wieder frei wurde.

Der unglaublich zeitlose Duft hat eine bewegte Geschichte hinter sich.

Anlässlich des 30. Geburtstags der DDR sollte 1978 eine neue Herrenserie ins Leben gerufen werden. Die Miltitzer Parfümeure waren jedoch durch fehlende Basisrohstoffe so arg limitiert, dass man auf der Leipziger Messe schließlich den Duft von der Firma Robertet in Köln einkaufte. Von dort wurde das Parfümöl schließlich nach Leipzig-Miltitz geliefert und weiterverteilt an die Standorte des Kombinates, wo dann die fertigen Wild River Produkte hergestellt wurden. Nach der deutschen Einheit wurde das Parfümöl weiter an Florena in Waldheim geliefert, wo die Marke Wild River in einer neuen Aufmachung mit Erfolg verkauft wurde.

Das Parfümöl kam, aufgrund der gesunkenen Mengen nun aber nicht mehr aus Köln, sondern aus dem Werk in Grasse. Als die Marke Florena 2008 von Beiersdorf übernommen wurde, wurde auch „Wild River“ eingestellt – die Markenrechte schlummerten bis 2020 in Hamburg.

Als wir das mitbekamen, haben wir flux die Markenrechte an Wild River beantragt. Haben mit klopfendem Herzen die Einspruchsfrist abgewartet. Und dann ging es los mit der Rezepturentwicklung. Das original Parfümöl kommt nun aus dem sonnigen Grasse in Frankreich wieder zurück nach Leipzig.

Auch wenn wir sonst extremen Wert auf regionale Inhaltsstoffe legen – für diese wunderschöne Geschichte machen wir eine Ausnahme – ich hoffe Ihr versteht dass…

Aber so ganz verzichten wir auch in dieser Serie natürlich nicht auf regionale Inhaltsstoffe.
Freitaler Salbeitinktur, Hallenser Siedesalz und Leipziger Leinöl werten die Wild River Serie zusätzlich auf.

Freitaler Salbeitinktur

Die Bombastus-Werke in Freital sind ein traditionsreiches Unternehmen, welches sich der Herstellung von Naturheilmitteln verschrieben hat. Vor allem aber der Salbei-Anbau auf den eigenen Feldern zeichnet Bombastus aus.

Dem Harmoniegedanken des Bombastus von Hohenheim folgend, werden in Freital bis heute Produkte nach traditionellen Rezepturen und neustem Wissensstandard hergestellt.

Damit passt das Freitaler Unternehmen natürlich richtig gut zu uns und unseren Naturkosmetikprodukten. Die spezielle Salbeitinktur (echter Salbei) aus den Blattspitzen und Blüten setzen wir in dem Wild River Rasierwasser und dem Wild River Deodorant ein.

Salbei wirkt hautberuhigend und antientzündlich, zudem haben die Inhaltsstoffe auch konservierende und deodorierende Wirkungen.

Hallenser Siedesalz

Wie der Stadtname schon vermuten lässt, hat Halle ein weitzurückreichende Salz-Tradition.
Die älteste Brüderschaft der Welt, die „Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle“, siedet nach alter Tradition bis heute das Salz auf der ehemaligen „Königlichen Saline“. In unsere Produkte kommt daher nur das „weisse Gold“ aus unserer Nachbarstadt.

In unserem Wild River Duschgel sorgt es für die gute Hautverträglichkeit und eine angenehme Konsistenz.

Leipziger Leinöl

Im Süden von Leipzig wird seit einigen Jahren leckeres und gesundes Leinöl schonend kalt gepresst.
Die Leinsaat hierfür stammt von biologisch bewirtschafteten Feldern Sachsens und Thüringens. Die Öle sind reich an Schwebstoffen und wertvollen Inhaltsstoffe, wie essentiellen Fettsäuren.

In unserem Wild River After Shave Balsam nährt und pflegt das Leinöl die, durch die Rasur gestresste Haut. Im Wild River Duschgel wirkt Leinöl rückfettend und der Austrocknung der Haut entgegen.
Leinöl besteht zu mehr als 90% aus wertvollen ungesättigten Fettsäuren sowie Vitamin E – beide Inhaltsstoffe sind für die gesunde Haut extrem wichtig.

Unsere Wild River-Serie besticht durch den klassisch-schönen maskulinen Duft (konventionell) in einer 100% natürlichen Basis. Wir sind sehr stolz diese einzigartige Serie mit euch teilen zu dürfen.

..und übrigens dürfen natürlich nicht nur Männer diesen tollen Duft benutzen 😊

Eure Undine

Heute reden wir mal über ein Thema das eigentlich nicht so viel mit Undine zu tun hat, aber irgendwie auch uns alle angeht:

Die Sonne und die dazugehörige Sonnenstrahlung…

Wenn man durch den Drogeriemarkt geht, dann gelangt man leider zu dem Schluss: Sonne ist gefährlich; Sonne macht alt, Sonne mach krank. Aber dann sehen wir auf den zugehörigen Werbeschildern braungebrannte fröhliche Menschen in der Sonne. Na, was denn nun?

Das Kinderlied von der lieben Sonne ist schon prinzipiell richtig. Wir Menschen und letztlich alle Lebewesen auf unseren Planeten brauchen Sonne. Ohne Sonne kein Leben.

Und wir benötigen die Sonne bzw. ihre Strahlung genauso wie sie ist. In dieser Intensität, mit diesem Spektrum und auch mit der jahreszeitlichen Varianz. Alles auf unserer Erde ist hierauf abgestimmt bzw. hat sich so entwickelt.

Fangen wir mal bei dem Spektrum an. Dies wird jetzt leider ein wenig nach Physik klingen, aber ganz ohne kommen wir nicht aus 😊

Sonnenlicht besteht aus Ultraviolettstrahlung (UVC, UVB, UVA), sichtbarem Licht (Farben) und Infrarotstrahlung (Wärme).

Was vielleicht überrascht – am tiefsten dringt das sichtbare Licht in die Haut ein. Und am wenigsten tief die UVC Strahlung.

Die UVC Strahlung ist jedoch auch der energiereichste und schädlichste Teil. Die Strahlung zerstört im Zellkern von Lebewesen die DNA und wird deshalb zur Keimabtötung verwendet. Glücklicherweise schützt uns die Ozonschicht vor dem Eintreffen der UVC Strahlung auf der Erde. Also um diese müssen wir uns (außer im Solarium) schon mal nicht sorgen.

Aber was ist denn dann mit dem sichtbaren Licht – welches tief in unsere Haut eindringt? Die Wissenschaft hat hierzu leider sehr wenig zu sagen. Gut dokumentiert ist natürlich die Wirkung des sichtbaren Lichtes auf die Augen. Doch auch der Zusammenhang mit der Bildung bestimmter Hormone ist belegt.

Zur Wirkung in der Haut ist jedoch wenig bekannt. In den letzten 10 Jahren wurde verstärkt zu Bluelight (Blaues-, Bildschirmlicht) geforscht. Blaues Licht dringt tief in die Haut ein und ist dabei fast so energiereich wie UV-Licht. Blaues Licht regt die Bildung von freien Radikalen an und verursacht so lichtbedingte Alterung. Wenn Sie Ihre Haut ungeschützt längere Zeit blauem Licht aussetzen, kann dies zu Hautschädigungen wie Entzündungen, Verfärbungen und einer geschwächten Schutzbarriere führen.

Und was tut das grüne Licht, und das gelbe? Wir bzw. die Wissenschaftler wissen es nicht. Es ist bislang noch unerforscht. Aber ist es denn wirklich möglich, dass es nichts tut..?

Verlassen wir mal die Physik und reden wieder von Sonnenstrahlen.

Unsere Haut ist seit Anbeginn an diese Strahlung gewöhnt. Sie ist unser größtes Organ und ein wundervoller Schutzschirm für alles was darunter liegt. Nur vor den UVC-Strahlen kann sie uns nicht schützen – das macht, wie schon erwähnt, dankenswerter Weise unsere Atmosphäre. Praktisch!

Wenn Sonnenstrahlen auf uns treffen passiert folgende interessante Kettenreaktion:

Es wird warm, manchmal auch heiß.
Das ist erst angenehm und wird irgendwann lästig – deshalb gehen wir in den Schatten oder ins Wasser.
Wer nicht in den Schatten kann oder will, bekommt es danach mit den UVB-Strahlen zu tun.
Die Haut beginnt, unangenehm zu jucken. Bei genauem Hinsehen stellen wir fest, dass sich eine kleine Rötung eingestellt hat. Das ist noch unangenehmer, vor allem in Kombination mit der Wärmestrahlung. Damit signalisiert unsere Haut, dass wir in den Schatten sollen!

Für alle die dennoch in der prallen Sonne bleiben, wird es nun am Abend richtig schmerzhaft. Der Sonnenbrand (Erythem, Entzündung) ist da. Und dieses oft großflächige Erythem ist keine Lappalie. Jeder Sonnenbrand stellt eine massive Hautschädigung dar und verlangt unserem Immunsystem viel ab.
Der positive Effekt davon ist zumindest, dass wir nun für 3-5 Tage mal im Schatten bleiben. Allein die Wärmestrahlung auf unserer Haut tut nun höllisch weh.
Die Haut heilt und bildet sogenannte Lichtschwielen aus – die Haut wird dicker. Zudem wandern nun braune Melanin Körperchen an die Hautoberfläche, um unsere Haut künftig zu schützen. Denn sowas möchte unsere Haut nicht nochmal erleben müssen.

Aber wie ist es nun mit dem Schutz gegen die UVA-Strahlung…?

Seit den 1930er Jahren gibt es Sonnencremes. Zunächst mit Faktoren um 2 oder 4. Und bis in die 2000er hinein meist ohne UVA-Schutz. Die Krebszahlen sind jedoch nicht zurückgegangen – ganz im Gegenteil! Hautkrebs wird von Jahr zu Jahr häufiger und die Patienten werden immer jünger.

Seit 2007 können Produkte ein UVA-Label tragen sofern der UVA-Schutz 1/3 des Lichtschutzfaktors beträgt.

Nun schauen wir mal was in der oben aufgeführten Kette passiert, wen wir eine Sonnencreme auftragen. Und nehmen wir ruhig mal an, es ist 1/3 UVA-Schutz enthalten.

Die Wärme bleibt unverändert.
Der Sonnenbrand kommt etwas später (je nach dem Faktor, welcher die Eigenschutzleistung verlängert).
Die UVA-Schädigung wird jedoch nur um 1/3 im Vergleich zum Sonnenbrand reduziert.

Das heißt, sofern wir keinen schlimmen Sonnenbrand haben, werden wir morgen wieder in die Sonne gehen können. Die Lichtschwiele wird nicht so stark ausgebildet werden und die Melaninbildung wird gehemmt – trotz hoher Sonnenexposition.

Der Eigenschutz der Haut wurde somit zu Gunsten eines externen Schutzes ausgehebelt.

Und da war doch auch noch etwas mit Vitamin D… Um Cholesterin in lebenswichtiges Vitamin D umzuwandeln braucht es Sonnenstrahlen. Um genau zu sein: UVB-Strahlen.

Da wir modernen Menschen uns zu viel in geschlossenen Räumen aufhalten und die Aufnahme des Vitamins über die Nahrung nicht ausreicht, leiden immer mehr Menschen an einem Vitamin D-Mangel. Das tägliche Benutzen von Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor oder Gesichtspflege mit Lichtschutz (womöglich noch im Winter) ist diesbezüglich wenig hilfreich.

Natürlich können Sonnencremes dennoch sinnvoll sein.

Als Hautschutz beim Straßenbau oder generell für Menschen die sich der Sonnen nicht entziehen können. Auch für Menschen mit Hautkrankheiten wie Rosazea, Sonnenallergie, weißer Hautkrebs oder ähnlichem sind hohe Lichtschutzfaktoren natürlich ein Muss.

Allen Hautgesunden empfehlen wir Sonnenhut statt Sonnenbrille, T-Shirt und luftige (gern auch lange) Kleidung und viel Zeit in der Natur (auch im Winter) und im Schatten.
Nach einem Tag in der Sonne sollte die Haut nur mild gereinigt werden und mit Feuchtigkeit und Antioxidanzien gepflegt werden, z.B. mit unserer Apfellotion. Auch ein erfrischendes Feuchtigkeitsspray wie unser Nebelmoor Bodysplash tut der Haut gut.

Uff… das war jetzt echt viel, oder?

Lasst uns die verschiedenen UV-Filter in den vielen Sonnencremes und auch das Thema Vitamin D und Hautgesundheit doch in einem späteren BLOG wieder aufgreifen.

Sonnige Grüße
Eure Undine😊

Warum denn ausgerechnet der Apfel?

Das ist wirklich eine Frage die wir sehr oft hören. Und daher möchten wir dies hier mal „klären“.

Klar Umckaloabo und Açai Beere klingen viel toller und wenn man Aloe Vera und Hyaluronsäure hört dann wird man schon vom bloßem Hören von Feuchtigkeit durchströmt. Aber ist das wirklich alles nötig? Wir glauben nicht. Ticken alle Verbraucher so einfach und lassen sich durch „Marketingpflänzchen“ beeindrucken? – Wir trauen unseren Käufern mehr zu.

Dieser Artikel wird nur vom Apfel handeln, aber generell haben wir in unseren Gärten und an Waldrändern so tolle Pflanzen – wir müssen keine exotischen Buttern mit dem Flugzeug transportieren. Wusstet ihr bspw. Dass das Filet der Fetten Henne dem der Aloe in nichts nachsteht? Kamille, Ringelblume, Efeu, Arnika, Hirtentäschel und, und, und.

Wir haben uns den Apfel rausgepickt. Zum Sterben langweilig. Aber gibt es etwas tolleres als Ihn? Prall gefüllt mit Feuchtigkeit, knackig und straff. Damit ein viel besseres Sinnbild für die Haut die wir uns alle wünschen als der Pfirsich.

Inbegriff der gesunden Ernährung. Ob ein Apfel am Tag dafür wirklich reicht, das lassen wir mal dahingestellt sein – aber ein guter Anfang ist es allemal. Und dann lässt er sich noch so super transportieren. Und zumindest bei mir bleibt nach dem Genuss nur ein voll kompostierbarer Stiel übrig. Wie praktisch!

Dann wäre da noch der spirituelle Aspekt des Apfels. Ob der Sündenfall bei Adam und Eva oder die Vergabe des Apfels durch Paris. Der Apfel ist ein Sinnbild der Vollkommenheit. Kaum eine andere Frucht hat in Mythen, Legenden, Märchen und im Brauchtum eine größere Bedeutung erlangt als der Apfel.

Zu guter Letzt enthält der Apfel so viele tolle Stoffe für die Haut. Mehr als 10 verschiedene Zucker finden sich im Apfel. Diese tragen zum Feuchtigkeitsgehalt der Haut bei. Neben Kalium, Magnesium und Selen enthält die kleine Frucht noch 15 weiter Mineralstoffe und Spurenelemente. Viele davon sind elementar für wichtige Hautfunktionen.

Der Vitamingehalt in Äpfeln fällt im Vergleich mit anderen Obstsorten zwar nicht besonders hoch aus. Dennoch ist das Spektrum mit 12 Vitaminen nicht zu verachten.

Daneben gibt es im Apfel die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe. Hierzu zählen bspw. die Fruchtsäuren (gern als AHA bezeichnet). Diese helfen der Haut beim Erneuerungsprozess. Auch wertvolle antioxidative Polyphenole und Carotinoide mit Radikalfänger-Eigenschaften sind enthalten.

Und das allerbeste an unserem Apfel ist: wir setzen keinen Extrakt, Auszug oder Apfelblütenhydrolat ein. Nein, in unseren Produkten ist der ganze unverfälschte Apfelsaft. Natürlich muss dieser regional sein. Wir haben viel gesucht und waren zunächst bei Sachsenobst gelandet – aber mit den Plantagen konnten wir uns nicht anfreunden. Schließlich haben wir in Klaus Fruchtsäfte einen idealen Partner gefunden. Die Äpfel für unseren Bio-Apfel-Direkt-Saft stammen von biologisch bewirtschafteten Streuobstwiesen der Region Grimma-Oschatz.

Wir haben uns ganz bewusst für Apfelsaft von regionalen Streuobstwiesen entschieden. Die Streuobstwiese ist eine traditionelle Form des Obstanbaus, welche leider immer häufiger dem modernen, intensiven Obstanbau weichen muss.
Für den Streuobstanbau ist eine Mehrfachnutzung (Obsterzeugung, Mähwiese, Viehweide) typisch. Oft findet man auf Streuobstwiesen oder Obstalleen noch viele alte regionale Apfelsorten, was zur Artenvielfalt beiträgt. Sie bietet wichtige Lebensräume für viele Tierarten.

Und ein wundervoller Nebeneffekt ist, dass wir hiermit die Aktion der Kelterei KLAUS und des BUND für den Erhalt des Streuobstbaus zwischen Collmberg und Muldental unterstützen.

Direktsaft bietet gegenüber dem weit verbreiteten Konzentrat den Vorteil, dass alle ursprünglichen Inhaltsstoffe des Apfels im Saft enthalten bleiben. Oft werden beispielsweise Apfelaromen dem Konzentrat zugesetzt, auch wenn diese natürlich sind und meist sortenrein, entspricht das nicht unserer Philosophie.

Wenn ihr noch mehr über den Apfel und allgemein mehr zum Thema Landwirtschaft erfahren wollt, haben wir hier ein paar Links zusammengetragen, die euch interessieren könnten.

Thema: Geballte Gesundheit, knackiger Genuss Der Apfel
https://www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/Verbrauchermedien/MRI-Flyer-Apfel-08-2016_web.pdf

Thema: Apfelernte, Apfelsaftproduktion, Preise Mostäpfel in Deutschland
GBT-0070050-2017.pdf (bmel-statistik.de)

Thema: Apfelernte nach bedeutenden Apfelsorten in Sachsen 2011 ‐ Sorten in Prozent
Apfelernte nach Sorten2011In Bearbeitung-ObstJahr2030321117145,property=file.xlsx (bmel-statistik.de)

Thema: Landwirtschaft
https://www.landwirtschaft.de

unsere Apfelserie