Unser Blog

Und wieder ein etwas unzufriedener Herr am Telefon ☹ Er mag nicht online bestellen. Warum es uns nicht auch in Brandenburg oder Sachsen- Anhalt gibt. Wir blicken uns unglücklich an und schlagen einen Kompromiss vor.
Wir verstehen Ihn ja, aber … Eine kleine Manufaktur kann halt nicht alle Drogeriemärkte der Republik beliefern.
Eigentlich sind wir schon mega-stolz, dass wir inzwischen in 13 Geschäften zu finden sind. Und auch über unseren kleinen Online-Shop sind wir glücklich.

Wir sind allen Wiederverkäufern unserer 3 Serien extrem dankbar. Denn es ist natürlich ein Wagnis eine unbekannte Marke in Ihre Regale zu stellen. Sie wissen nicht wie es laufen wird. Oft kommen Sie ganz gezielt auf uns zu. Sie vermarkten unser Produkt meist aus den gleichen ideellen Gründen aus denen heraus wir unsere Rohstoffe regional kaufen. Das verbindet und das schafft Vertrauen. Man schickt nicht einfach eine Kiste mit 20 Artikeln an irgendeine Drogerie. Nein wir kennen die meisten persönlich.
Wir wissen: ach da ist der Herr XY bei dem läuft Wild River extrem gut. Und da bestellt wieder Frau Z, die hat eine Kundin die auf unsere Apfel-Lotion gegen alle ihre Hautleiden (😊) schwört. Und da geht wieder eine Ladung Bratapfel Deo an den einzigen Laden, der dies auch mitten im Sommer kauft.

Danke an Euch alle!

Aber wisst ihr was das Tollste ist, was so richtig an unsere Herzen geht?

Dass ist, wenn unsere Kunden einfach an unsere Scheiben klopfen und direkt in unserer Manufaktur kaufen. Der Mann der immer für seine Frau gleich 3 Apfelshampoos kauft. Und der coole Mensch der immer so arg diverse und schöne Klamotten trägt (wir sind jedes Mal total neidisch) und unsere Apfelseife so mag. Oder die richtig „frechen“ die einfach reinkommen und fragen „was macht ihr eigentlich hier?“
Wir lieben das!

Und darum – Haltet euch fest! Wir steigen jetzt auch ein…

..wir werden unsere eigenen Wiederverkäufer.

Nach wochenlangen Recherchen und Videos-Schauen zu Kassensystemen und Kartenterminals haben wir uns für die Berliner mit Ihrem „Orderbird“ entschieden. Wir haben dekoriert und umgeräumt und ab September geht es los.

Ihr könnt bei uns direkt vor Ort einkaufen und könnt nebenbei in unsere Töpfe schauen. Vielleicht lassen wir uns sogar zu einem Autogramm überreden…
Auf jeden Fall machen wir unsere Tür Anfang September für Euch weit auf. Details folgen 😊

Eure Undine

Seit Jahren wurden wir immer wieder nach „Wild River“ gefragt. Und auch wir selbst erinnern uns noch gut an diesen tollen Herren-Duft mit der grünen Flasche und dem Holzknauf. Damals nur im EQUIS‘IT zu kaufen und das Beste was man Papa schenken konnte.

In der bewegten Corona-Zeit kam es uns dann nur Recht, dass die Marke für den alten Klassiker „Wild River“ wieder frei wurde.

Der unglaublich zeitlose Duft hat eine bewegte Geschichte hinter sich.

Anlässlich des 30. Geburtstags der DDR sollte 1978 eine neue Herrenserie ins Leben gerufen werden. Die Miltitzer Parfümeure waren jedoch durch fehlende Basisrohstoffe so arg limitiert, dass man auf der Leipziger Messe schließlich den Duft von der Firma Robertet in Köln einkaufte. Von dort wurde das Parfümöl schließlich nach Leipzig-Miltitz geliefert und weiterverteilt an die Standorte des Kombinates, wo dann die fertigen Wild River Produkte hergestellt wurden. Nach der deutschen Einheit wurde das Parfümöl weiter an Florena in Waldheim geliefert, wo die Marke Wild River in einer neuen Aufmachung mit Erfolg verkauft wurde.

Das Parfümöl kam, aufgrund der gesunkenen Mengen nun aber nicht mehr aus Köln, sondern aus dem Werk in Grasse. Als die Marke Florena 2008 von Beiersdorf übernommen wurde, wurde auch „Wild River“ eingestellt – die Markenrechte schlummerten bis 2020 in Hamburg.

Als wir das mitbekamen, haben wir flux die Markenrechte an Wild River beantragt. Haben mit klopfendem Herzen die Einspruchsfrist abgewartet. Und dann ging es los mit der Rezepturentwicklung. Das original Parfümöl kommt nun aus dem sonnigen Grasse in Frankreich wieder zurück nach Leipzig.

Auch wenn wir sonst extremen Wert auf regionale Inhaltsstoffe legen – für diese wunderschöne Geschichte machen wir eine Ausnahme – ich hoffe Ihr versteht dass…

Aber so ganz verzichten wir auch in dieser Serie natürlich nicht auf regionale Inhaltsstoffe.
Freitaler Salbeitinktur, Hallenser Siedesalz und Leipziger Leinöl werten die Wild River Serie zusätzlich auf.

Freitaler Salbeitinktur

Die Bombastus-Werke in Freital sind ein traditionsreiches Unternehmen, welches sich der Herstellung von Naturheilmitteln verschrieben hat. Vor allem aber der Salbei-Anbau auf den eigenen Feldern zeichnet Bombastus aus.

Dem Harmoniegedanken des Bombastus von Hohenheim folgend, werden in Freital bis heute Produkte nach traditionellen Rezepturen und neustem Wissensstandard hergestellt.

Damit passt das Freitaler Unternehmen natürlich richtig gut zu uns und unseren Naturkosmetikprodukten. Die spezielle Salbeitinktur (echter Salbei) aus den Blattspitzen und Blüten setzen wir in dem Wild River Rasierwasser und dem Wild River Deodorant ein.

Salbei wirkt hautberuhigend und antientzündlich, zudem haben die Inhaltsstoffe auch konservierende und deodorierende Wirkungen.

Hallenser Siedesalz

Wie der Stadtname schon vermuten lässt, hat Halle ein weitzurückreichende Salz-Tradition.
Die älteste Brüderschaft der Welt, die „Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle“, siedet nach alter Tradition bis heute das Salz auf der ehemaligen „Königlichen Saline“. In unsere Produkte kommt daher nur das „weisse Gold“ aus unserer Nachbarstadt.

In unserem Wild River Duschgel sorgt es für die gute Hautverträglichkeit und eine angenehme Konsistenz.

Leipziger Leinöl

Im Süden von Leipzig wird seit einigen Jahren leckeres und gesundes Leinöl schonend kalt gepresst.
Die Leinsaat hierfür stammt von biologisch bewirtschafteten Feldern Sachsens und Thüringens. Die Öle sind reich an Schwebstoffen und wertvollen Inhaltsstoffe, wie essentiellen Fettsäuren.

In unserem Wild River After Shave Balsam nährt und pflegt das Leinöl die, durch die Rasur gestresste Haut. Im Wild River Duschgel wirkt Leinöl rückfettend und der Austrocknung der Haut entgegen.
Leinöl besteht zu mehr als 90% aus wertvollen ungesättigten Fettsäuren sowie Vitamin E – beide Inhaltsstoffe sind für die gesunde Haut extrem wichtig.

Unsere Wild River-Serie besticht durch den klassisch-schönen maskulinen Duft (konventionell) in einer 100% natürlichen Basis. Wir sind sehr stolz diese einzigartige Serie mit euch teilen zu dürfen.

..und übrigens dürfen natürlich nicht nur Männer diesen tollen Duft benutzen 😊

Eure Undine

Heute reden wir mal über ein Thema das eigentlich nicht so viel mit Undine zu tun hat, aber irgendwie auch uns alle angeht:

Die Sonne und die dazugehörige Sonnenstrahlung…

Wenn man durch den Drogeriemarkt geht, dann gelangt man leider zu dem Schluss: Sonne ist gefährlich; Sonne macht alt, Sonne mach krank. Aber dann sehen wir auf den zugehörigen Werbeschildern braungebrannte fröhliche Menschen in der Sonne. Na, was denn nun?

Das Kinderlied von der lieben Sonne ist schon prinzipiell richtig. Wir Menschen und letztlich alle Lebewesen auf unseren Planeten brauchen Sonne. Ohne Sonne kein Leben.

Und wir benötigen die Sonne bzw. ihre Strahlung genauso wie sie ist. In dieser Intensität, mit diesem Spektrum und auch mit der jahreszeitlichen Varianz. Alles auf unserer Erde ist hierauf abgestimmt bzw. hat sich so entwickelt.

Fangen wir mal bei dem Spektrum an. Dies wird jetzt leider ein wenig nach Physik klingen, aber ganz ohne kommen wir nicht aus 😊

Sonnenlicht besteht aus Ultraviolettstrahlung (UVC, UVB, UVA), sichtbarem Licht (Farben) und Infrarotstrahlung (Wärme).

Was vielleicht überrascht – am tiefsten dringt das sichtbare Licht in die Haut ein. Und am wenigsten tief die UVC Strahlung.

Die UVC Strahlung ist jedoch auch der energiereichste und schädlichste Teil. Die Strahlung zerstört im Zellkern von Lebewesen die DNA und wird deshalb zur Keimabtötung verwendet. Glücklicherweise schützt uns die Ozonschicht vor dem Eintreffen der UVC Strahlung auf der Erde. Also um diese müssen wir uns (außer im Solarium) schon mal nicht sorgen.

Aber was ist denn dann mit dem sichtbaren Licht – welches tief in unsere Haut eindringt? Die Wissenschaft hat hierzu leider sehr wenig zu sagen. Gut dokumentiert ist natürlich die Wirkung des sichtbaren Lichtes auf die Augen. Doch auch der Zusammenhang mit der Bildung bestimmter Hormone ist belegt.

Zur Wirkung in der Haut ist jedoch wenig bekannt. In den letzten 10 Jahren wurde verstärkt zu Bluelight (Blaues-, Bildschirmlicht) geforscht. Blaues Licht dringt tief in die Haut ein und ist dabei fast so energiereich wie UV-Licht. Blaues Licht regt die Bildung von freien Radikalen an und verursacht so lichtbedingte Alterung. Wenn Sie Ihre Haut ungeschützt längere Zeit blauem Licht aussetzen, kann dies zu Hautschädigungen wie Entzündungen, Verfärbungen und einer geschwächten Schutzbarriere führen.

Und was tut das grüne Licht, und das gelbe? Wir bzw. die Wissenschaftler wissen es nicht. Es ist bislang noch unerforscht. Aber ist es denn wirklich möglich, dass es nichts tut..?

Verlassen wir mal die Physik und reden wieder von Sonnenstrahlen.

Unsere Haut ist seit Anbeginn an diese Strahlung gewöhnt. Sie ist unser größtes Organ und ein wundervoller Schutzschirm für alles was darunter liegt. Nur vor den UVC-Strahlen kann sie uns nicht schützen – das macht, wie schon erwähnt, dankenswerter Weise unsere Atmosphäre. Praktisch!

Wenn Sonnenstrahlen auf uns treffen passiert folgende interessante Kettenreaktion:

Es wird warm, manchmal auch heiß.
Das ist erst angenehm und wird irgendwann lästig – deshalb gehen wir in den Schatten oder ins Wasser.
Wer nicht in den Schatten kann oder will, bekommt es danach mit den UVB-Strahlen zu tun.
Die Haut beginnt, unangenehm zu jucken. Bei genauem Hinsehen stellen wir fest, dass sich eine kleine Rötung eingestellt hat. Das ist noch unangenehmer, vor allem in Kombination mit der Wärmestrahlung. Damit signalisiert unsere Haut, dass wir in den Schatten sollen!

Für alle die dennoch in der prallen Sonne bleiben, wird es nun am Abend richtig schmerzhaft. Der Sonnenbrand (Erythem, Entzündung) ist da. Und dieses oft großflächige Erythem ist keine Lappalie. Jeder Sonnenbrand stellt eine massive Hautschädigung dar und verlangt unserem Immunsystem viel ab.
Der positive Effekt davon ist zumindest, dass wir nun für 3-5 Tage mal im Schatten bleiben. Allein die Wärmestrahlung auf unserer Haut tut nun höllisch weh.
Die Haut heilt und bildet sogenannte Lichtschwielen aus – die Haut wird dicker. Zudem wandern nun braune Melanin Körperchen an die Hautoberfläche, um unsere Haut künftig zu schützen. Denn sowas möchte unsere Haut nicht nochmal erleben müssen.

Aber wie ist es nun mit dem Schutz gegen die UVA-Strahlung…?

Seit den 1930er Jahren gibt es Sonnencremes. Zunächst mit Faktoren um 2 oder 4. Und bis in die 2000er hinein meist ohne UVA-Schutz. Die Krebszahlen sind jedoch nicht zurückgegangen – ganz im Gegenteil! Hautkrebs wird von Jahr zu Jahr häufiger und die Patienten werden immer jünger.

Seit 2007 können Produkte ein UVA-Label tragen sofern der UVA-Schutz 1/3 des Lichtschutzfaktors beträgt.

Nun schauen wir mal was in der oben aufgeführten Kette passiert, wen wir eine Sonnencreme auftragen. Und nehmen wir ruhig mal an, es ist 1/3 UVA-Schutz enthalten.

Die Wärme bleibt unverändert.
Der Sonnenbrand kommt etwas später (je nach dem Faktor, welcher die Eigenschutzleistung verlängert).
Die UVA-Schädigung wird jedoch nur um 1/3 im Vergleich zum Sonnenbrand reduziert.

Das heißt, sofern wir keinen schlimmen Sonnenbrand haben, werden wir morgen wieder in die Sonne gehen können. Die Lichtschwiele wird nicht so stark ausgebildet werden und die Melaninbildung wird gehemmt – trotz hoher Sonnenexposition.

Der Eigenschutz der Haut wurde somit zu Gunsten eines externen Schutzes ausgehebelt.

Und da war doch auch noch etwas mit Vitamin D… Um Cholesterin in lebenswichtiges Vitamin D umzuwandeln braucht es Sonnenstrahlen. Um genau zu sein: UVB-Strahlen.

Da wir modernen Menschen uns zu viel in geschlossenen Räumen aufhalten und die Aufnahme des Vitamins über die Nahrung nicht ausreicht, leiden immer mehr Menschen an einem Vitamin D-Mangel. Das tägliche Benutzen von Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor oder Gesichtspflege mit Lichtschutz (womöglich noch im Winter) ist diesbezüglich wenig hilfreich.

Natürlich können Sonnencremes dennoch sinnvoll sein.

Als Hautschutz beim Straßenbau oder generell für Menschen die sich der Sonnen nicht entziehen können. Auch für Menschen mit Hautkrankheiten wie Rosazea, Sonnenallergie, weißer Hautkrebs oder ähnlichem sind hohe Lichtschutzfaktoren natürlich ein Muss.

Allen Hautgesunden empfehlen wir Sonnenhut statt Sonnenbrille, T-Shirt und luftige (gern auch lange) Kleidung und viel Zeit in der Natur (auch im Winter) und im Schatten.
Nach einem Tag in der Sonne sollte die Haut nur mild gereinigt werden und mit Feuchtigkeit und Antioxidanzien gepflegt werden, z.B. mit unserer Apfellotion. Auch ein erfrischendes Feuchtigkeitsspray wie unser Nebelmoor Bodysplash tut der Haut gut.

Uff… das war jetzt echt viel, oder?

Lasst uns die verschiedenen UV-Filter in den vielen Sonnencremes und auch das Thema Vitamin D und Hautgesundheit doch in einem späteren BLOG wieder aufgreifen.

Sonnige Grüße
Eure Undine😊

Warum denn ausgerechnet der Apfel?

Das ist wirklich eine Frage die wir sehr oft hören. Und daher möchten wir dies hier mal „klären“.

Klar Umckaloabo und Açai Beere klingen viel toller und wenn man Aloe Vera und Hyaluronsäure hört dann wird man schon vom bloßem Hören von Feuchtigkeit durchströmt. Aber ist das wirklich alles nötig? Wir glauben nicht. Ticken alle Verbraucher so einfach und lassen sich durch „Marketingpflänzchen“ beeindrucken? – Wir trauen unseren Käufern mehr zu.

Dieser Artikel wird nur vom Apfel handeln, aber generell haben wir in unseren Gärten und an Waldrändern so tolle Pflanzen – wir müssen keine exotischen Buttern mit dem Flugzeug transportieren. Wusstet ihr bspw. Dass das Filet der Fetten Henne dem der Aloe in nichts nachsteht? Kamille, Ringelblume, Efeu, Arnika, Hirtentäschel und, und, und.

Wir haben uns den Apfel rausgepickt. Zum Sterben langweilig. Aber gibt es etwas tolleres als Ihn? Prall gefüllt mit Feuchtigkeit, knackig und straff. Damit ein viel besseres Sinnbild für die Haut die wir uns alle wünschen als der Pfirsich.

Inbegriff der gesunden Ernährung. Ob ein Apfel am Tag dafür wirklich reicht, das lassen wir mal dahingestellt sein – aber ein guter Anfang ist es allemal. Und dann lässt er sich noch so super transportieren. Und zumindest bei mir bleibt nach dem Genuss nur ein voll kompostierbarer Stiel übrig. Wie praktisch!

Dann wäre da noch der spirituelle Aspekt des Apfels. Ob der Sündenfall bei Adam und Eva oder die Vergabe des Apfels durch Paris. Der Apfel ist ein Sinnbild der Vollkommenheit. Kaum eine andere Frucht hat in Mythen, Legenden, Märchen und im Brauchtum eine größere Bedeutung erlangt als der Apfel.

Zu guter Letzt enthält der Apfel so viele tolle Stoffe für die Haut. Mehr als 10 verschiedene Zucker finden sich im Apfel. Diese tragen zum Feuchtigkeitsgehalt der Haut bei. Neben Kalium, Magnesium und Selen enthält die kleine Frucht noch 15 weiter Mineralstoffe und Spurenelemente. Viele davon sind elementar für wichtige Hautfunktionen.

Der Vitamingehalt in Äpfeln fällt im Vergleich mit anderen Obstsorten zwar nicht besonders hoch aus. Dennoch ist das Spektrum mit 12 Vitaminen nicht zu verachten.

Daneben gibt es im Apfel die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe. Hierzu zählen bspw. die Fruchtsäuren (gern als AHA bezeichnet). Diese helfen der Haut beim Erneuerungsprozess. Auch wertvolle antioxidative Polyphenole und Carotinoide mit Radikalfänger-Eigenschaften sind enthalten.

Und das allerbeste an unserem Apfel ist: wir setzen keinen Extrakt, Auszug oder Apfelblütenhydrolat ein. Nein, in unseren Produkten ist der ganze unverfälschte Apfelsaft. Natürlich muss dieser regional sein. Wir haben viel gesucht und waren zunächst bei Sachsenobst gelandet – aber mit den Plantagen konnten wir uns nicht anfreunden. Schließlich haben wir in Klaus Fruchtsäfte einen idealen Partner gefunden. Die Äpfel für unseren Bio-Apfel-Direkt-Saft stammen von biologisch bewirtschafteten Streuobstwiesen der Region Grimma-Oschatz.

Wir haben uns ganz bewusst für Apfelsaft von regionalen Streuobstwiesen entschieden. Die Streuobstwiese ist eine traditionelle Form des Obstanbaus, welche leider immer häufiger dem modernen, intensiven Obstanbau weichen muss.
Für den Streuobstanbau ist eine Mehrfachnutzung (Obsterzeugung, Mähwiese, Viehweide) typisch. Oft findet man auf Streuobstwiesen oder Obstalleen noch viele alte regionale Apfelsorten, was zur Artenvielfalt beiträgt. Sie bietet wichtige Lebensräume für viele Tierarten.

Und ein wundervoller Nebeneffekt ist, dass wir hiermit die Aktion der Kelterei KLAUS und des BUND für den Erhalt des Streuobstbaus zwischen Collmberg und Muldental unterstützen.

Direktsaft bietet gegenüber dem weit verbreiteten Konzentrat den Vorteil, dass alle ursprünglichen Inhaltsstoffe des Apfels im Saft enthalten bleiben. Oft werden beispielsweise Apfelaromen dem Konzentrat zugesetzt, auch wenn diese natürlich sind und meist sortenrein, entspricht das nicht unserer Philosophie.

Wenn ihr noch mehr über den Apfel und allgemein mehr zum Thema Landwirtschaft erfahren wollt, haben wir hier ein paar Links zusammengetragen, die euch interessieren könnten.

Thema: Geballte Gesundheit, knackiger Genuss Der Apfel
https://www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/Verbrauchermedien/MRI-Flyer-Apfel-08-2016_web.pdf

Thema: Apfelernte, Apfelsaftproduktion, Preise Mostäpfel in Deutschland
GBT-0070050-2017.pdf (bmel-statistik.de)

Thema: Apfelernte nach bedeutenden Apfelsorten in Sachsen 2011 ‐ Sorten in Prozent
Apfelernte nach Sorten2011In Bearbeitung-ObstJahr2030321117145,property=file.xlsx (bmel-statistik.de)

Thema: Landwirtschaft
https://www.landwirtschaft.de

unsere Apfelserie

Nachdem unser Labor im letzten Herbst neu eingerichtet und verschönert wurde, haben wir uns nun auch um einen weiteren sehr wichtigen Raum gekümmert – unser Lager.

Natürlich hat das Lager nie das Glück, sich über Kundenbesuch freuen zu können, aber es ist ein Raum, mit großer Bedeutung. Wer mag schon ständig nach Rohstoffen und Packmitteln suchen oder sich beim Versenden eines Paketes erst 5-mal um die eigene Achse drehen müssen. Das hält zwar fit, schaffte aber ab und zu Unmut. Wir möchten uns doch aber gern immer nur freuen, wenn wir unsere tollen Produkte an unsere Online-Kunden oder unsere Wiederverkäufer verschicken.

Außerdem haben sich unsere Packmittel und Rohstoffe auch nach der Einführung der maskulinen Wild River Serie 2021 und unser mystischen Nebelmoor-Serie nahezu verdoppelt.

Aus diesem Grund dachten wir, etwas mehr Struktur und Platz an diesem Ort könnte nicht schaden.

Wir 3 Mädels nahmen also Zettel und Stift und gingen in die Planung. Da musste an einiges gedacht werden. Nach jeder Planung machten wir „Packversuche“ und beäugten alles kritisch. Aber irgendwann war es geschafft – wir wussten nun genau was wir wollten 😊

Jetzt sollte es gekauft werden. Aber ach… das Budget langte so gar nicht. Für unser Budget gab es nur Regale die wir weder mit unserer „kauf-regional-Vorstellung“ noch mit unserem Qualitätsanspruch deckungsgleich bekamen.

Selberbauen war dann die einzige Alternative. Dies ging aber dann doch nur mit tatkräftiger Hilfe – an dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an Christoph.

Nun hieß es: Holz kaufen, Schrauben und Dübel besorgen, und Unmengen an Werkzeug in unser Undinchen schaffen. Dann ging es los…

Angefangen haben wir mit dem „Hochregallager“.

Einen geräumigen Platz zu schaffen, um den unzähligen Vorrat an Flaschen, Deckeln, Zerstäuberpumpen, Rohstoffen und, und, und zu lagern haben wir uns schon lange gewünscht.

Nach einem Wochenende Arbeit war es vollbracht.
Das 4m hohe Regal stand und sah nicht nur sehr stabil aus, sondern hielt auch den hohen Anforderungen stand. Wir haben es ausführlich, durch waghalsige Kletteraktionen getestet.

Dann mussten wir „nur“ noch alles einräumen. Wow! Wir haben echt viel Kram!
Aber nun ist alles verstaut und wir sind alle stolz wie Oskar.

Aber nun war da ja noch die Packstation.

Schlauerweise hatten wir die Arbeitsplatte gleich im Baumarkt zuschneiden lassen, daher ging der Aufbau dann doch recht fix. An einem Nachmittag bzw. Abend (Dankeschön an die nachsichtigen Nachbarn) war es erledigt. Eine 3m lange Packstation mit allen Produkten in Griffweite. Ein Traum.

Am nächsten Tag kam auch schon der neue Kühlschrank für unsere empfindlichen Öle. Zum Beispiel unser Leipziger Leinöl, das Nelkenöl und die Freitaler Salbeitinktur.. und nicht zu vergessen unsere empfindlichen Parfümmischungen – all das muss kühl stehen.

Und dann… war es irgendwann fertig.

Wir haben diesen großen Schritt natürlich mit einem tollen Frühstück ordentlich gefeiert.

Das erste Paket, welches wir an der neuen Packstation zusammengestellt haben, enthielt übrigens einen Undine Apfelschaum und ein Wild River EdT.
Wir freuen uns schon jetzt auf mehr.

unsere Apfel Serie

unsere Wild River Serie

unsere Nebelmoor Serie

unsere Bratapfel Serie

unser pflegendes Handgel

Ein Betriebsausflug Mitte Juni zur Salbeiernte nach Freital zu den Bombastus- Werken gab uns die Gelegenheit, hinter die Kulissen eines regionalen und sehr sympathischen Unternehmens zu blicken.

Die Bombastus-Werke in Freital sind ein traditionsreiches Unternehmen, welches sich der Herstellung von Naturheilmitteln verschrieben hat. Vor allem aber der Salbei-Anbau (Bombastus – Salbei aus eigenem Anbau) auf den eigenen Feldern zeichnet Bombastus aus.

das Undine Team

Dem Harmoniegedanken des Bombastus von Hohenheim folgend, werden in Freital bis heute Produkte nach traditionellen Rezepturen und neustem Wissensstandard hergestellt.

Damit passt das Freitaler Unternehmen natürlich richtig gut zu uns und unseren Naturkosmetikprodukten.

Für die Salbeiblütenernte waren wir etwas zu spät dran. Daher konnten wir leider die direkte Ernte nur per Video anschauen und einige „Restblüten“ auf den Felder bestaunen. Dabei durften wir aber trotz allem viele Eindrücke und Wissenswertes über diese tolle Heilpflanze und die Firma Bombastus sammeln.

Schon beim Betreten des Werksgeländes in Freital wird man empfangen von viel Natur, wunderschön angelegten Beeten und Gärten. Die ehrwürdige Villa wird gerade wieder hübsch gemacht und beeindruckt durch die Geschichte, die sie ausstrahlt. Joachim Günther empfängt uns freundlich und gibt uns einen Kurs in Bombastus-Geschichte. Sehr beeindruckend. Wir sind sofort stolz ein Stück davon in unserem Wild River Rasierwasser zu haben.

Dann gibt es eine Führung durch die Salbeitinktur-Produktion. Wir stehen staunend vor den über 100 Jahre alten riesigen Bottichen aus Steinzeug. Es weiß keiner mehr so genau wo diese handgefertigten Bottiche herkamen, nur eins ist klar, heute wären diese unbezahlbar. Und in diesen Bottichen schwimmen unsere frischen Salbeiblüten in einem Alkohol-Wasser-Gemisch. Wir dürfen sogar mal schnuppern – Lecker! In einigen Monaten wird das Kraut abgefiltert und unsere Salbeitinktur ist fertig. Solange halten wir uns einfach an die Ernte des letzten Jahres.

Bei unserer Recherche im Netz haben wir total viel über Salbeiblätter gefunden, aber Salbeiblüten? Fehlanzeige. Herr Günther erklärt, warum das so ist. Die Ernte der frischen Salbeiblüten ist eine echte Spezialität aus Freital. Weltweit werden die Blüten sehr selten genutzt. Bombastus hat hierfür sogar spezielle Erntemaschinen entwickelt.

Dann geht es aufs Feld. Einige Reihen sehen sehr „zerzaust“ aus. Klimaextreme gehen auch an dem Freitaler Salbei nicht spurlos vorbei. Und einige Pflanzen sind von viel Unkraut verdeckt. Die Reihen werden kurz vor der Ernte alle von Hand vom Unkraut, Entschuldigung: Beikraut, befreit. Was für eine Arbeit! Aber aus Nachhaltigkeitssicht genau nach unserem Geschmack.

Die Blüten für unsere Tinktur sind nun schon geerntet, aber die Blatternte steht noch bevor. Während die Blüten frisch verarbeitet werden – werden die Blätter getrocknet. Auch hierfür gibt es eigens angefertigte Geräte.

Für unsere Produkte haben wir uns für die Blüten entschieden. Hierbei wird nur der obere Blütenteil der Pflanze abgeschnitten – dabei kommt hauptsächlich die Blüte in den Fangkorb. Aber ein gewisser Prozentsatz ist auch Salbeiblatt. Noch frisch wird das Erntegut dann weiterverarbeitet.

Die spezielle Salbeitinktur (echter Salbei) aus den Blattspitzen und Blüten setzen wir in unserem Wild River Rasierwasser ein.

Wild River Rasierwasser mit Salbei

Vor der Wiederbelebung des Klassikers Wild River Rasierwasser (ehem. Lotion) haben wir viel Respekt gehabt. Die Messlatte lag enorm hoch. Wahre Mythen rankten sich darum. Es war entzündungshemmend und gut gegen eingewachsene Barthaare und kleine Schnitte verschwanden wie von selbst. Rasurbrand gab es nie und, und, und…. Nur eines war es eben früher nicht. Naturkosmetikkonform. Das ist aber für uns nun mal gesetzt.  Den tollen Duft hatten wir ja schon. Feuchtigkeitspendendes Erytritol war auch schon in der Rezeptur. Aber erst die Freitaler Salbeiblüten machen es nun einzigartig. Und vor dem Praxistest ist uns nun nicht mehr bange.

Probiert es einfach aus und überzeugt euch.

Unsere neue Serie “Nebelmoor” lief erfolgreich am WGT.

Am diesjährigen WGT waren wir endlich nach langer Corona-Verzögerung mit unserer eigenen ``schwarzen Serie`` dabei. Nach großer Abstimmungsrunde – nochmal Dankeschön an alle Beteiligten – heißt unsere Serie nun NEBELMOOR.

Natürlich sind wir voreingenommen, aber dieser Duft sucht seines Gleichen! Natürlich ist eine ordentliche Portion Patchouli enthalten, aber das edle und (leider auch) teure Adlerholz hat ein Hauch von Zeder und etwas Vanille machen die Komposition wirklich besonders. Sogar Freunde und Freundinnen ohne Bezug zur WGT-Szene sind begeistert.

Wir sind mit einem Duschgel , einem Eau de Parfum und einem Bodysplash gestartet.

Das Duschgel ist so pflegend und mild, dass es auch als Shampoo absolut geeignet ist und es hinterlässt besonders am Haar einen intensiven und edlen Duft.

Das Parfüm ist eine Duftwolke aus reifer Vanille in Harmonie mit dunkel-holzigem Patchouli und leicht animalischem Adlerholz. Da dreht sich einfach jeder nach dir um!

Und unser Bodysplash ist eigentlich das coolste Produkt der Mini-Serie.  Es enthält etwas weniger Parfümöl und ist damit weniger intensiv im Duft. Aber dafür enthält es feuchtigkeitsspendendes Erytrit und pflegendes Holunderblütenwasser. Einfach den ganzen Körper damit einsprühen und erfrischt, gepflegt und eingehüllt in den holzig-edlen Nebelmoor-Duft weitertanzen.

….Also ich hoffe ihr probiert es aus und lasst euch von unserer Begeisterung anstecken.

Ups – fast vergessen! Ist natürlich wieder alles Naturkosmetik-konform. Ihr wisst schon ohne all das üble Zeug wir PEGs und Silikon und Paraffin oder synthetische Polymer.

Ein Artikel von Sven Heitkamp

Nach der Rückkehr der beliebten Ost-Pflegeserie „Undine“ hat die Leipziger Naturkosmetik-Spezialistin Winnie Hortenbach auch den DDR-Duft „Wild River“ wieder aufgelegt – ein Pflegeangebot für Männer, produziert mit Rohstoffen aus der Region.

(Sven Heitkamp)

Das Motto „Tu Gutes und rede drüber“ ist hinlänglich bekannt.

Den ersten Teil habe ich seit einigen Jahren richtig gut drauf. Nur mit dem zweiten Teil tue ich mich ein wenig schwerer. Daher lautet meine Devise: Einfach machen!
Um so glücklicher bin ich, dass die Sächsischen Zeitung mir eine Plattform gegeben hat, meine Story zu Papier und meinen Kund*innen nahe zu bringen.

Bewundernswert auch das Fingerspitzengefühl von Sven Heitkamp, der mein munteres Geplapper und die wilden Zukunftsvisionen in einen tollen Text verwandelt hat.

Einst waren sie aus den Badezimmern zwischen Leipzig und Rostock nicht wegzudenken – die beliebte Ost-Pflegeserie „Undine“ und der Duft „Wild River“.

(Quelle: Wirtschaft in Sachsen)

Vor dem Interview dachte ich noch „wen interessiert das schon?“
Aber es tut sehr gut gespiegelt zu bekommen, dass das alles schon von Interesse für viele Kosmetik-Anwender*innen ist. Und offenbar teilen viele Leser*innen meine Werte und verstehen meine Vision.

Ich habe 2 wundervolle alte Kosmetikmarken „gerettet“ mit all ihrem Charme mit ihrer Vergangenheit, und führe die beiden nun in unsere neue Zeit. Nachhaltig und bewusst und so regional wie sie ja ursprünglich auch gedacht waren.

Das macht mich stolz und glücklich. Diese Produkte sind Herzensangelegenheiten und ich glaube fest daran, dass man den Produkten es auch anmerkt.