Unser Blog

Nachdem unser Labor im letzten Herbst neu eingerichtet und verschönert wurde, haben wir uns nun auch um einen weiteren sehr wichtigen Raum gekümmert – unser Lager.

Natürlich hat das Lager nie das Glück, sich über Kundenbesuch freuen zu können, aber es ist ein Raum, mit großer Bedeutung. Wer mag schon ständig nach Rohstoffen und Packmitteln suchen oder sich beim Versenden eines Paketes erst 5-mal um die eigene Achse drehen müssen. Das hält zwar fit, schaffte aber ab und zu Unmut. Wir möchten uns doch aber gern immer nur freuen, wenn wir unsere tollen Produkte an unsere Online-Kunden oder unsere Wiederverkäufer verschicken.

Außerdem haben sich unsere Packmittel und Rohstoffe auch nach der Einführung der maskulinen Wild River Serie 2021 und unser mystischen Nebelmoor-Serie nahezu verdoppelt.

Aus diesem Grund dachten wir, etwas mehr Struktur und Platz an diesem Ort könnte nicht schaden.

Wir 3 Mädels nahmen also Zettel und Stift und gingen in die Planung. Da musste an einiges gedacht werden. Nach jeder Planung machten wir „Packversuche“ und beäugten alles kritisch. Aber irgendwann war es geschafft – wir wussten nun genau was wir wollten 😊

Jetzt sollte es gekauft werden. Aber ach… das Budget langte so gar nicht. Für unser Budget gab es nur Regale die wir weder mit unserer „kauf-regional-Vorstellung“ noch mit unserem Qualitätsanspruch deckungsgleich bekamen.

Selberbauen war dann die einzige Alternative. Dies ging aber dann doch nur mit tatkräftiger Hilfe – an dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an Christoph.

Nun hieß es: Holz kaufen, Schrauben und Dübel besorgen, und Unmengen an Werkzeug in unser Undinchen schaffen. Dann ging es los…

Angefangen haben wir mit dem „Hochregallager“.

Einen geräumigen Platz zu schaffen, um den unzähligen Vorrat an Flaschen, Deckeln, Zerstäuberpumpen, Rohstoffen und, und, und zu lagern haben wir uns schon lange gewünscht.

Nach einem Wochenende Arbeit war es vollbracht.
Das 4m hohe Regal stand und sah nicht nur sehr stabil aus, sondern hielt auch den hohen Anforderungen stand. Wir haben es ausführlich, durch waghalsige Kletteraktionen getestet.

Dann mussten wir „nur“ noch alles einräumen. Wow! Wir haben echt viel Kram!
Aber nun ist alles verstaut und wir sind alle stolz wie Oskar.

Aber nun war da ja noch die Packstation.

Schlauerweise hatten wir die Arbeitsplatte gleich im Baumarkt zuschneiden lassen, daher ging der Aufbau dann doch recht fix. An einem Nachmittag bzw. Abend (Dankeschön an die nachsichtigen Nachbarn) war es erledigt. Eine 3m lange Packstation mit allen Produkten in Griffweite. Ein Traum.

Am nächsten Tag kam auch schon der neue Kühlschrank für unsere empfindlichen Öle. Zum Beispiel unser Leipziger Leinöl, das Nelkenöl und die Freitaler Salbeitinktur.. und nicht zu vergessen unsere empfindlichen Parfümmischungen – all das muss kühl stehen.

Und dann… war es irgendwann fertig.

Wir haben diesen großen Schritt natürlich mit einem tollen Frühstück ordentlich gefeiert.

Das erste Paket, welches wir an der neuen Packstation zusammengestellt haben, enthielt übrigens einen Undine Apfelschaum und ein Wild River EdT.
Wir freuen uns schon jetzt auf mehr.

unsere Apfel Serie

unsere Wild River Serie

unsere Nebelmoor Serie

unsere Bratapfel Serie

unser pflegendes Handgel

Ein Betriebsausflug Mitte Juni zur Salbeiernte nach Freital zu den Bombastus- Werken gab uns die Gelegenheit, hinter die Kulissen eines regionalen und sehr sympathischen Unternehmens zu blicken.

Die Bombastus-Werke in Freital sind ein traditionsreiches Unternehmen, welches sich der Herstellung von Naturheilmitteln verschrieben hat. Vor allem aber der Salbei-Anbau (Bombastus – Salbei aus eigenem Anbau) auf den eigenen Feldern zeichnet Bombastus aus.

das Undine Team

Dem Harmoniegedanken des Bombastus von Hohenheim folgend, werden in Freital bis heute Produkte nach traditionellen Rezepturen und neustem Wissensstandard hergestellt.

Damit passt das Freitaler Unternehmen natürlich richtig gut zu uns und unseren Naturkosmetikprodukten.

Für die Salbeiblütenernte waren wir etwas zu spät dran. Daher konnten wir leider die direkte Ernte nur per Video anschauen und einige „Restblüten“ auf den Felder bestaunen. Dabei durften wir aber trotz allem viele Eindrücke und Wissenswertes über diese tolle Heilpflanze und die Firma Bombastus sammeln.

Schon beim Betreten des Werksgeländes in Freital wird man empfangen von viel Natur, wunderschön angelegten Beeten und Gärten. Die ehrwürdige Villa wird gerade wieder hübsch gemacht und beeindruckt durch die Geschichte, die sie ausstrahlt. Joachim Günther empfängt uns freundlich und gibt uns einen Kurs in Bombastus-Geschichte. Sehr beeindruckend. Wir sind sofort stolz ein Stück davon in unserem Wild River Rasierwasser zu haben.

Dann gibt es eine Führung durch die Salbeitinktur-Produktion. Wir stehen staunend vor den über 100 Jahre alten riesigen Bottichen aus Steinzeug. Es weiß keiner mehr so genau wo diese handgefertigten Bottiche herkamen, nur eins ist klar, heute wären diese unbezahlbar. Und in diesen Bottichen schwimmen unsere frischen Salbeiblüten in einem Alkohol-Wasser-Gemisch. Wir dürfen sogar mal schnuppern – Lecker! In einigen Monaten wird das Kraut abgefiltert und unsere Salbeitinktur ist fertig. Solange halten wir uns einfach an die Ernte des letzten Jahres.

Bei unserer Recherche im Netz haben wir total viel über Salbeiblätter gefunden, aber Salbeiblüten? Fehlanzeige. Herr Günther erklärt, warum das so ist. Die Ernte der frischen Salbeiblüten ist eine echte Spezialität aus Freital. Weltweit werden die Blüten sehr selten genutzt. Bombastus hat hierfür sogar spezielle Erntemaschinen entwickelt.

Dann geht es aufs Feld. Einige Reihen sehen sehr „zerzaust“ aus. Klimaextreme gehen auch an dem Freitaler Salbei nicht spurlos vorbei. Und einige Pflanzen sind von viel Unkraut verdeckt. Die Reihen werden kurz vor der Ernte alle von Hand vom Unkraut, Entschuldigung: Beikraut, befreit. Was für eine Arbeit! Aber aus Nachhaltigkeitssicht genau nach unserem Geschmack.

Die Blüten für unsere Tinktur sind nun schon geerntet, aber die Blatternte steht noch bevor. Während die Blüten frisch verarbeitet werden – werden die Blätter getrocknet. Auch hierfür gibt es eigens angefertigte Geräte.

Für unsere Produkte haben wir uns für die Blüten entschieden. Hierbei wird nur der obere Blütenteil der Pflanze abgeschnitten – dabei kommt hauptsächlich die Blüte in den Fangkorb. Aber ein gewisser Prozentsatz ist auch Salbeiblatt. Noch frisch wird das Erntegut dann weiterverarbeitet.

Die spezielle Salbeitinktur (echter Salbei) aus den Blattspitzen und Blüten setzen wir in unserem Wild River Rasierwasser ein.

Wild River Rasierwasser mit Salbei

Vor der Wiederbelebung des Klassikers Wild River Rasierwasser (ehem. Lotion) haben wir viel Respekt gehabt. Die Messlatte lag enorm hoch. Wahre Mythen rankten sich darum. Es war entzündungshemmend und gut gegen eingewachsene Barthaare und kleine Schnitte verschwanden wie von selbst. Rasurbrand gab es nie und, und, und…. Nur eines war es eben früher nicht. Naturkosmetikkonform. Das ist aber für uns nun mal gesetzt.  Den tollen Duft hatten wir ja schon. Feuchtigkeitspendendes Erytritol war auch schon in der Rezeptur. Aber erst die Freitaler Salbeiblüten machen es nun einzigartig. Und vor dem Praxistest ist uns nun nicht mehr bange.

Probiert es einfach aus und überzeugt euch.

Unsere neue Serie “Nebelmoor” lief erfolgreich am WGT.

Am diesjährigen WGT waren wir endlich nach langer Corona-Verzögerung mit unserer eigenen ``schwarzen Serie`` dabei. Nach großer Abstimmungsrunde – nochmal Dankeschön an alle Beteiligten – heißt unsere Serie nun NEBELMOOR.

Natürlich sind wir voreingenommen, aber dieser Duft sucht seines Gleichen! Natürlich ist eine ordentliche Portion Patchouli enthalten, aber das edle und (leider auch) teure Adlerholz hat ein Hauch von Zeder und etwas Vanille machen die Komposition wirklich besonders. Sogar Freunde und Freundinnen ohne Bezug zur WGT-Szene sind begeistert.

Wir sind mit einem Duschgel , einem Eau de Parfum und einem Bodysplash gestartet.

Das Duschgel ist so pflegend und mild, dass es auch als Shampoo absolut geeignet ist und es hinterlässt besonders am Haar einen intensiven und edlen Duft.

Das Parfüm ist eine Duftwolke aus reifer Vanille in Harmonie mit dunkel-holzigem Patchouli und leicht animalischem Adlerholz. Da dreht sich einfach jeder nach dir um!

Und unser Bodysplash ist eigentlich das coolste Produkt der Mini-Serie.  Es enthält etwas weniger Parfümöl und ist damit weniger intensiv im Duft. Aber dafür enthält es feuchtigkeitsspendendes Erytrit und pflegendes Holunderblütenwasser. Einfach den ganzen Körper damit einsprühen und erfrischt, gepflegt und eingehüllt in den holzig-edlen Nebelmoor-Duft weitertanzen.

….Also ich hoffe ihr probiert es aus und lasst euch von unserer Begeisterung anstecken.

Ups – fast vergessen! Ist natürlich wieder alles Naturkosmetik-konform. Ihr wisst schon ohne all das üble Zeug wir PEGs und Silikon und Paraffin oder synthetische Polymer.

Ein Artikel von Sven Heitkamp

Nach der Rückkehr der beliebten Ost-Pflegeserie „Undine“ hat die Leipziger Naturkosmetik-Spezialistin Winnie Hortenbach auch den DDR-Duft „Wild River“ wieder aufgelegt – ein Pflegeangebot für Männer, produziert mit Rohstoffen aus der Region.

(Sven Heitkamp)

Das Motto „Tu Gutes und rede drüber“ ist hinlänglich bekannt.

Den ersten Teil habe ich seit einigen Jahren richtig gut drauf. Nur mit dem zweiten Teil tue ich mich ein wenig schwerer. Daher lautet meine Devise: Einfach machen!
Um so glücklicher bin ich, dass die Sächsischen Zeitung mir eine Plattform gegeben hat, meine Story zu Papier und meinen Kund*innen nahe zu bringen.

Bewundernswert auch das Fingerspitzengefühl von Sven Heitkamp, der mein munteres Geplapper und die wilden Zukunftsvisionen in einen tollen Text verwandelt hat.

Einst waren sie aus den Badezimmern zwischen Leipzig und Rostock nicht wegzudenken – die beliebte Ost-Pflegeserie „Undine“ und der Duft „Wild River“.

(Quelle: Wirtschaft in Sachsen)

Vor dem Interview dachte ich noch „wen interessiert das schon?“
Aber es tut sehr gut gespiegelt zu bekommen, dass das alles schon von Interesse für viele Kosmetik-Anwender*innen ist. Und offenbar teilen viele Leser*innen meine Werte und verstehen meine Vision.

Ich habe 2 wundervolle alte Kosmetikmarken „gerettet“ mit all ihrem Charme mit ihrer Vergangenheit, und führe die beiden nun in unsere neue Zeit. Nachhaltig und bewusst und so regional wie sie ja ursprünglich auch gedacht waren.

Das macht mich stolz und glücklich. Diese Produkte sind Herzensangelegenheiten und ich glaube fest daran, dass man den Produkten es auch anmerkt.